Dällebach Kari
Verschiedene Dällebach Kari Gerichte: Aus Hochachtung zum Kari werden die Gerichte im Jahr 2012 (ab April) wieder serviert.
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Karis Geschichte siehe hier |
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Karis Witze |
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| Kari stösst sein Velo die Altstadt hinauf. Ein Bekannter grüsst ihn beim «Zytgiogge»: «Salü, Kari. Wi geit's, dis Velo?» «Es geit nid, es fahrt. » «Mira. Also, wifahrt's?» «Es geit.» |
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| Anfang 1930 musste der Coiffeurmeister ein erstes Mal ins Krankenhaus. Halb genesen, entliess man ihn. Und noch sporadisch sorgte er, schmerzgeplagt, dennoch für Humor in seiner Umgebung. Kari muss bei seinem Hausarzt vorbeigehen. Er betritt das Gebäude und keucht die Treppen hoch, dem vierten Stockwerk zu. Unterwegs begegnet ihm ein Bekannter, der ihn freundlich anspricht: «Grüess Gott, Herr Dällebach.» Kari hält kurz inne und schüttelt den Kopf «Nenei, so wut ufe gan i nid. » |
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| In diesen Monaten kam es auch vor, dass Kari der für- . sorglichen Art seiner Schwester überdrüssig wurde - und auch mal länger in der Wirtschaft blieb, als er eigentlich vorgehabt hatte. So sitzt er übelgelaunt, oder vielleicht auch mehr vereinsamt, bis spät abends in der «Grünegg». Da setzt sich die Wirtin zu ihm, sieht seinen tristen Zustand und meint: «Kari, werum geisch nid hei?» «Will d Rosa e schlächte Luun het.» «So. U werum het si de e schlächte Luun?» « Will i nid heichume.» |
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Berndeutsches
Backe Wange |
Kari zählte viele Beamte zu seinen regelmässigen Kun- . den. Sein Verhältnis zu diesen Staatsdienern war nicht etwa gestört, aber in Bern gehörte es von jeher zum guten Ton, sich hie und da über das öffentliche Personal zu mokieren. Da war Herr Schertenleib längst nicht das einzige Opfer. Ein Franz Hässig vom Kantonalen Baudepartement soll öfters an der Reihe gewesen sein, auch er ein Mann mit Verständnis und Humor. Während des Schneidens fragt ihn Kari scheinheilig: «Säget, Herr Hässig, es schtimmt doch, dass e Beamte ufLäbzite gwählt isch?» Als der Kunde bejaht, schmunzelt Kari und erklärt den andern: «Bi ihm wird's de schpeter ufern Grabschtei heisse: <Er war Beamter auf Lebzeiten>, u bi mir schribe si de: <Er arbeitete als Coiffeur zu Lebzeiten>.»
Kari Dällebach war ungewollt, aber nicht ungeübt, durchaus einem professionellen Komiker vergleichbar, in dem Sinn, als er in der rechten Situation einen Witz so aufsetzte, dass die Spitze gegen ihn selber gerichtet war und dadurch doch wieder auf die anderen fiel. «Isch's dr also gliich gange, wi denn mit dr Särwiertoch- *ter?» - da muss ins Gespräch hinein nochmals eingeflochten werden, dass obszöne Witze und Sprüche überhaupt nicht zu Karis Gepäck gehörten. Einmal allerdings sei ihm ein Wort herausgerutscht - erzählte er jedenfalls selber -‚ als er in seiner Stammkneipe gegessen und ihn eine neue Serviertochter bedient habe. «Nenei, Manne, dasch gar nid ds Gliiche. Denn han i numen e Witz gmacht, wo mi d Marie bim Ässe gfragt het: <U du, Kari, scharf gnue?>»«Was hesch ere de gseit?» «Iu. Aber zersch wott i no fertig ässe.» |
| Aber auch die Kollegen des Revisors blieben von Karis netten Boshaftigkeiten nicht verschont. «1 bin ernal im Casino im Konzärtgsi. Da chüschelet eine näb mir: <Dir, dAkustik da inne isch aber schlächt!> 1 ha mi zuen ihm dräit u gseit: <Schtimmt, jitz wo dirs säget, schrnöcken igs o. >» Bei Vollbetrieb sitzt ein anderer Steuerbeamter auf der Wartebank. Kari lässt die eine oder andere Anzüglichkeit fallen, längst bevor der Mann an der Reihe ist. Schliesslich setzt sich der Beamte, und der Meister beginnt mit Schneiden: «Söll i nech d Haar ufdr Site hingerezieh?» «Eh ja, wigeng.» Da meint Kari, sich umdrehend: «Är seit: wi geng - nächär geit er ein Mändi ufds Büro ga mälde, dr Dällebach heig e Schtüürhingerziehig begange.» |
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| «U das hesch du gwagt z säge! Du bisch doch süsch en- der e Schüüche. Also, Kari, verzell is e Herrewitz.» Es ist Schenk Fridu, der Malergeselle, der den Coiffeurmeister anstachelt, immer wieder, bis «Lüt», sagt Kari plötzlich, «jitz isch dr Schänk sire Frou drvogloffe. » Schweigen - denn alle wissen, dass der Maler nicht verheiratet ist. «Är het ere gseit, si sig bschtändig untröi, woruufsi gmeint het: <Nenei,nume zwöimal: mit dim beschte Fründ Arnold u mit ein Hornusserverein vo Alirnedinge. >» |
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| Es ist endlich Zeit geworden. «Füürabe» gibt der Wirt im «Klösterli», und die Gäste verlaufen sich in alle Richtungen. Auch Dälleb ach Kari begibt sich auf den Heimweg. Beim Waisenhauspiatz fällt er in eine «Glungge». Bekannte wollen ihm auf die Beine helfen, aber Kari wehrt ab: «Lat mi la si, i cha schwümme. Rettet zersch GFrou u Ching.» |
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